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To Do, or not to do?

Stellen wir uns vor, hier ist die Mutter von Erwachsenen Kindern, die sich aus der Selbstständigkeit zurückzieht oder der Abteilungsleiter, der ins burn out gerutscht ist.

Was sie gemeinsam haben?

Sie definieren sich über ihre erbrachten Leistungen, nicht über ihre Person bzw. ihren Charakter. Sie sind quasi zu ihrer eigenen To Do Liste geworden. Ihr Leben lang haben sie brav gearbeitet und sich über ihre Ergebnisse definiert.

Wenn ich meine Aufgaben erledige, dann ist alles gut – dann geht es mir gut.

Klingt logisch. Eine Leistung wird sichtbar. Der Haken an diesem System ist allerdings, dass ich mich und mein Glück von äußeren Faktoren abhängig mache.

Wenn sich in der Firma ein Projekt verzögert, dann leide ich. Wenn ich nicht mehr arbeiten kann, was bleibt?

Ich beobachte so viele Menschen, die mit der Frage

  • Was sind ihre gute Eigenschaften?
  • Was macht sie aus?

überfordert sind.

Wie kann das sein? Wieso wissen wir nicht wo unsere Stärken liegen und wie wir ein gutes Gefühl herbeiführen können?

Welcher Mensch bin ich, welcher Mensch möchte ich sein? Um diese Frage zu beantworten kann es hilfreich sein sich folgendes vorzustellen:

Ich bin auf meinem eigenen Begräbnis (ja, ich weiß, das macht ein bißchen Angst):

Was wird mein Partner/Partnerin, meine Kinder, meine Eltern, meine Freunde, meine Arbeitskollegen über mich sagen?

Möchtest du, dass sie sagen:

  • „Mein Mann hat Zeit seines Lebens wirklich ganz tolle Listen erstellt.“
  • „Meine Mutter hat immer darauf geachtet, dass alles ordentlich und sauber war“

Möchtest du, dass das von dir bleibt? Wohl kaum.

Vielleicht wirst du emotional, wenn du dir diese Situation vorstellst. Auf jeden Fall wird es dich ein Stück weiter bringen auf deinem Weg.

Zum Abschluss möchte ich dir raten:

Lerne dich selbst kennen und schätzen.

Respektiere dich und sei geduldig mit dir.

Du wirst sehen es führt dich zu einer tiefen Zufriedenheit mit dir und deinem Leben.

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